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Jun 28

Mit nur einem Euro Startkapital können sich Unternehmensgründer in Deutschland künftig in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft selbstständig machen.

Entgegen der ursprünglichen Planung der großen Koalition bleibt es bei der klassischen „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ (GmbH) dabei, dass die Gesellschafter ein Grundkapital von 25 000 Euro aufbringen müssen. Sie bekommt aber mit der UG eine kleine Schwester, die unkompliziert und preiswert ins Leben gerufen werden kann. Wird ein notariell beglaubigtes Musterprotokoll verwendet, fallen Gesamtkosten von nur 120 Euro an. Wegen der fehlenden Kapitalausstattung muss eine UG aber ein Viertel ihres Jahresgewinns ansparen. Erreicht sie die Schwelle von 25 000 Euro, kann sie in die klassische GmbH umgewandelt werden.

Quelle: http://www.focus.de/jobs/karriere/existenz/tid-10897/existenzgruendung-mini-gmbh-fuer-einen-euro_aid_313971.html

Meine Meinung:

Wenn ich jedes Jahr einen Jahresgewinn von 20.000 Euro erziele, muss ich demnach jedes Jahr 5.000 Euro (ein Viertel des Jahresgewinns) ansparen, bis ich 25.000 Euro erziele (anschließend Umwandlung in eine klassische GmbH). Da bleibt nicht mehr viel zum Leben.

Die Rechnung geht erst dann auf, wenn ein Jahresgewinn von ca. 40.000 Euro anfällt. Dann verbleiben nach Abzug von 10.000 Euro (ein Viertel des Jahresgewinns) noch 30.000 Euro zum Leben.

Da die meisten Existenzgründer in den ersten Jahren keinen so hohen Gewinn erzielen, wird m.E. die "Mini-GmbH für einen Euro" keinen großen Erfolg haben.

Ich bevorzuge daher immer noch eine Limited.

Infos beim Marktführer erhalten Sie hier:

www.go-limited.de

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Posted by Curt Leuch